Am vergangenen Sonntag waren wir zu Gast bei der ersten Damenmannschaft des Vfb Alstätte. Leider fehlten uns in diesem Spiel einige Stammspieler, weshalb wir in einer ungewohnten Konstellation spielen mussten. Dies sollte in den ersten Spielminuten auch sichtlich erkennbar sein, jedoch gelang es uns durch Einsatzwillen und gegenseitige Unterstützung gut dazustehen. Sowohl auf unserer als auch auf der gegnerischen Seite gab es Torchancen und gut herausgespielte Chancen. In diesem Spiel war nicht nur fußballerisches Talent gefragt, sondern aufgrund des nassen und tiefen Bodens auch eine gute Ausdauer. Auch körperlich wurde uns von den Alstätterinnen einiges abverlangt. Mit Blick auf die ungewohnte Konstellation in unserer Mannschaft legten wir ein gutes Spiel hin, sodass die Partie insgesamt ausgeglichen war. Leider patzten wir in der 33. Minute bei einem Rückpass auf den Torwart, der durch die schlechten Platzverhältnisse nicht präzise genug gespielt werden konnte. Zwar hielt unsere Torhüterin den Ball zunächst, jedoch gelang es Alstätte einen Nachschuss zum 1:0 zu verwandeln. In der 39. Minute wurde den Alstätterinnen ein Elfmeter nach einem Handspiel von Frauke Bruns zugesprochen. Da die Schützin jedoch vor dem Pfiff des Schiedsrichters schoss und eine Alstätterin den 16er betreten hatte, wurde wiederholt und die Schützin verschoss. Wir nahmen diese Situation als Ansporn, konnten den Ausgleich aber leider nicht vor der Halbzeit erzielen.

In der zweiten Halbzeit waren wir eindeutig am Drücker und arbeiteten vermehrt nach vorne hin. Durch eine Kombination von Julia Wigger und Jule Thüner konnten wir uns auch schließlich mit dem Ausgleichstreffer belohnen. Das Spiel begann hitziger zu werden und niemand wollte dem Gegner etwas schenken. Sowohl Alstätte als auch wir hatten im weiteren verlauf gute Chancen, aber auf beiden Seiten fehlte letztlich das letzte bisschen Glück, weshalb der Endstand 1:1 hieß.

Wir hätten zwar mit ein bisschen mehr Glück gewinnen können, jedoch können wir insgesamt mit unserer Leistung zufrieden sein und uns über den erzielten Punkt freuen.