http://www.tsg-steinheim.de/departments/tischtennis/images/1390407489_g.jpg"Unter diesen Umständen war nicht mehr drin"

Erst musste die etatmäßige Nr. 2 der Schöppinger, Hubert Overhage, kurzfristig absagen, dann erlitt Jens Wilke im Spiel einen „Hexenschuss“. Aber alles nach der Reihe.

Die Doppel mussten neu zusammengestellt werden. Klaus Beuker und Hermann Elling bildeten das erste Doppel. Sie spielten eigentlich gut, waren allerdings zum Ende der Partie etwas zu passiv und verloren das Spiel im fünften Satz mit 12:10. Das zweite Doppel mit Wilke/Brüggemann hatte keine Chance und verlor 0:3. Wieder ging es mit 0:2 in die Einzelwettbewerbe.

 

Durch das Fehlen der Nr. 2 musste Thomas Brüggemann aufrücken und im oberen Paarkreuz antreten. Das ist schade, da er im unteren Paarkreuz ein Punktegarant für die Schöppinger ist. Gegen die Nr. 1 + 2 des Gegners fehlte ihm noch ein wenig die Durchschlagskraft. Er spielte immer gut mit, aber für einen Erfolg reichte es noch nicht. Somit gab er seine zwei Einzel ab. 

Klaus Beuker, auch nicht ganz fit, konnte seine längere Erfahrung in die Waagschale schmeißen und siegte gegen beide Spieler der Borkener (3:1 u. 3:0). Es sollten die einzigen erfolgreichen Spiele an diesem Tag für die Schöppinger sein.

Jens Wilke erwischte es dann im ersten Spiel sofort nach ein paar Ballwechseln. Die „Hexe“ schoss ihm in den Rücken. Er verlor dies Spiel, trat aber zum nächsten noch an und schaffte sogar den fünften Satz, verlor diesen aber mit 11:9. Es spricht natürlich für die Kameradschaft der Truppe, dass man ihm nach dem Umziehen die Schnürsenkel zuschnürte, da er dazu nicht mehr in der Lage war.

Hermann Elling war sichtlich geschockt und verlor seine Einzel mit 1:3 und 0:3. Somit konnte er seine gute Bilanz aus der Rückrunde nicht ausbauen und blieb bei 11:5 stehen.

Leider wurde es nichts mit dem angepeilten 5. Platz in der Abschlusstabelle. Mit 9 Niederlagen, 3 Siegen und 1 Unentschieden belegte man nun den 7. Tabellenplatz.

Insgesamt konnte man in der Hin- u. Rückrunde 72 Einzel gewinnen und musste  75 Mal dem Gegner gratulieren. Eine ziemlich ausgeglichene Bilanz. Im Doppel sieht das dann schon schlechter aus. Hier wurde ein Ergebnis von 10:20 erzielt. Also, ganz klare Aufgabe für die nächste Saison: Die Doppel müssen verbessert werden.

Aber auch diese Spielzeit hat allen Akteuren viel Spaß bereitet und man freut sich schon wieder auf den September, um dann die neue Spielzeit 2019/20 anzugehen.

Es können noch Spieler eingebaut werden. Der ASC ist bereit, auch eine zweite Mannschaft ins Rennen zu schicken. Also, keine Scheu und einfach mal zum Training kommen.

Bis September

Der Redakteur